Dene goes USA – Part II – San Francisco, auch ohne Blumen im Haar.

2 Wochen ist es mittlerweile her, dass ich mich anschickte, die Welt (ok, eigentlich nur San Francisco) zu entdecken. Fast scheint es, als würden die Uhren in dieser wunderbaren Stadt schneller ticken, als im beschaulichen Leverkusen. Besonders die ersten Tage schien es, als hätte ich mein komplettes Zeitgefühl verloren. Da gehst du morgens extra besonders früh aus dem Hotel, um den Tag auch sinnvoll nutzen zu können und ehe man sich versieht geht die Sonne unter und der Tag neigt sich dem Ende. Mit zunehmender Routine und vor allem wachsender Ortskenntnis legt sich dies aber glücklicherweise.

Was bleibt, ist vor allem eins: Begeisterung.

Noch nie hat mich eine Großstadt so in ihren Bann gezogen, wie San Francisco. Die Architektur, das Klima, das Essen, ja, „sogar“ die Menschen – hier scheint alles zu passen. Bin ich doch mit einer gehörigen Portion Skepsis angereist, ist diese spätestens jetzt verflogen.

Talentierte Strassenkünstler trifft man an jeder Ecke – erst heute sah ich „The Trumpet Kid“, wie er ne Nummer vor dem Niketown schmetterte und ordentlich Dollar kassierte – auch von mir. Besonders jetzt, zur Weihnachtszeit, hört man überall Musikgruppen, die altbekannte Weihnachtslieder auf unterschiedlichste Weise zum besten geben – sei es als Rap, als Orchester oder Chor – jeder, wie er kann!

Das einzige Bild, mit dem ich mich so gar nicht anfreunden kann, ist der Weihnachtsbaum und die Eisbahn bei einer gefühlten Temperatur von 20°irgendwie passt das nicht so ganz. Das ist aber wohl meckern auf allerhöchstem Niveau, wenn ich so daran denke, was man aus der Heimat hört. Natürlich, jede Medaille hat zwei Seiten. Auch im Sunshine-State ist nicht alles heiter Sonnenschein – das Strassenbild, selbst im Financial District, zeigt immer wieder Obdachlose mit ihrem Hab und Gut, meist verstaut in Einkaufswagen. Ein fader Beigeschmack, der hier aber nicht unerwähnt bleiben soll und auch wenn es abgedroschen klingt: man sollte niemals vergessen, wie gut man es eigentlich hat.

Aber ich möchte euch gar nicht weiter mit vielen Worten langweilen, schließlich habe ich nicht umsonst meine Kamera eingepackt. Lassen wir also die Bilder sprechen.

Paradox – Weihnachtsbaum und dahinter versteckte Eisbahn bei gleißendem Sonnenschein und T-Shirt-Temperaturen

Alt trifft neu – überall in der Stadt trifft man auf wechselnde Architektur.

Inmitten des lauten und oftmals stressigen Grossstadtdschungels findet man immer wieder Oasen der Ruhe...

...vor allem entlang der Hafenstrasse Embarcadero und ihren Stegen.

Auch hier wieder ein herrlicher Kontrast: Das Ferry-Building und Downtown

Licht und Schatten – nicht immer ist ersichtlich, wer sein Leben zu genießen weiss.

Fishermans Wharf – Touristenmagnet und Vergnügungsmeile.

Die berühmten Painted Ladys – Zitat eines Hausbesitzers: „No, this is not the house of Full House“

Momentan glücklicherweise eher selten: der typische Nebel.

Die Pazifikküste lockt die Surfer – und mich!

Wenn ihr diese Zeilen lest, habe ich bereits ausgecheckt. Aber SF wird mich so schnell nicht los: Ich werde nochmals 5 Tage in der Stadt verbringen, bevor es mich nach New York zieht.

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest mit euren Liebsten – euch einen guten Rutsch! Lasst es euch gut gehen!

Dene

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