INTERVIEW: Kovacs – Zu Gast auf der Berlin Fashionweek

Heute wollen wir euch die Künstlerin Kovacs vorstellen, sie hat eine unfassbar warme und dunkle Stimme die sie in souligen und jazzigen Songs perfekt einsetzt. Sharon Kovacs kommt aus den Niederlanden und ist hier mittlerweile kein Geheimtipp mehr, vielmehr rockt sie die iTunes-Charts. Gerne wird sie verglichen mit Amy Winehouse oder Portishead, doch wir sind der Meinung sie ist noch besser!

Vergangene Woche war die 24jährige mit ihrer Band zu Gast in Berlin. Sie hatte einen kleinen Auftritt im Rahmen des Berlin Fashion Filmfestivals und trat im charmanten ehemaligen Stummfilmkino Delphi auf. Ihre erste Single My Love, die im September als EP erscheinen wird, findet ihr weiter unten als YouTube Video.



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Star Wars in Frankfurt

Star Wars in Frankfurt – ich bin heute noch am Flughafen vorbei gefahren und kann Frank Wunderlichs Eindrücke nur bestätigen:

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Kyla La Grange in Berlin

Vergangenen Donnerstag hatte ich die Möglichkeit zum Konzert von MNRS und Kyla La Grange zu gehen. MNRS sind eine noch junge Band, die sehr spannend werden könnte in den nächsten Jahren. Sie klingen wie eine Mischung aus Woodkid und Yeasayer, ihr Song Arms vermittelt einen guten Eindruck ihres Könnens.

Die Hauptattraktion des Abends war allerdings Kyla La Grange, zugegeben die junge Frau wirkt auf den ersten Blick wie eine aktuelle Version von Avril Lavgine. Da wir hier ja aber nicht vorurteilsbehaftet sind, haben wir uns natürlich ihr Debütalbum Ashes angehört und gemerkt: Die kann ja was – nicht umsonst wird sie gerne mit London Grammar oder Mø in einen Topf geworfen.





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Temples in Berlin

Gestern waren Temples im Berliner Lido. Für schlappe 19,50 € sah man die junge aufstrebende Band Temples sowie Filthy Boy, deren Konzert kurzerhand vor die Temples gelegt wurde.

Was klingt wie der Bruder von Money Boy hat tatsächlich einen schönen basslastigen Sound, überdies zeichnen sich die Jungs durch viele Tempo-Wechsel aus, die Musik wird somit nie langweilig und hat schöne rockige Parts – reinhören lohnt!

Kommen wir nun zum Highlight des Abends: Temples

Die Briten würde ich als Papa-Sohn Band bezeichnen, der Papa fühlt sich erinnert an seine alten Zeiten und schüttelt sein noch vorhandenes Haupthaar, während der Sohn mit seinen 16 Jahren ganz aufmerksam der Musik zu hört.

Der Sound war perfekt abgemischt und schön klar. Die Jungs interpretieren den psychedelic Rock auf ganz unterschiedliche Weise. Mal sehr melodisch, mal eher melancholisch. Sie lassen es sich jedenfalls nicht nehmen schöne Gitarrensoli einzubauen und die Menge zum toben zu bringen.

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Ein Nachtclub namens Berghain

Die Geschichte beginnt wenig extatisch mit einer Wartezeit von gefühlten zwei Stunden. Warten, vor einem der begehrtesten Clubs der Welt. Vor mir Italiener, dahinter Spanier, dahinter Dänen und irgendwann auch eine Gruppe zugezogener Provinz-Deutscher, die sich nun als waschechte Berliner ausgeben. Einer der Italiener erzählt mir in gebrochenem Englisch, er sei vorhin in Tegel gelandet, vom Flughafen direkt hierher, kein Gepäck. Freunde hätten ihm berichtet, wie nackte Menschen den Club belagern und wilde Sexorgien feiern. Das habe sein Interesse geweckt. In seiner knallgelben Snowboardjacke allerdings, denke ich, wird er vom Tür-Gott Sven Marquardt wohl eher eine Abfuhr kassieren.

Die Warteschlange kriecht quälend langsam vorwärts. Immer wieder kommen einem Abgewiesene mit gesenkten Köpfen aus Richtung Einlass entgegen, was die eigene Anspannung steigen lässt. Darf ich mitfeiern, oder muss ich ins nahegelegene ehemalige Maria ausweichen?

Quälende Gedanken, frieren, ausnüchtern. Warten.

Ganz knapp vor der Tür kippt die Stimmung. Fast keiner sagt mehr etwas. Die Türsteher sind in Sichtweite und strahlen eine gnadenlose Dominanz aus. Ab jetzt zählt nur noch cool bleiben und nicht zu aufgeregt wirken. Die Tür des Clubs gleicht einem Schlund, in den man hinein gesogen und auf der anderen Seite in einer technoiden Welt ausgespuckt wird. Jeder will seine eigene Geschichte aus dem Berghain mit nach Hause nehmen. Die Italiener werden unruhig. Sie tun das, was ich spontan als No-Go einstufe: Konversation mit den Selekteuren an der Tür betreiben. Die zaghaften Annäherungsversuche werden von erprobten bösen Blicken der Berghain-Galionsfiguren im Keim erstickt. Dann plaudern sie halt unter sich weiter. Gibt es eine Steigerung von No-Go? Der Türsteher wirft einen gleichgültigen Blick auf den Mann in der gelben Wintersportjacke, schüttelt stumm den Kopf und bedeutet der Gruppe den Weg frei zu machen. Da hilft auch kein diskutieren. Fragen nach einem Warum werden schlicht ignoriert.

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Fallulah – Escapism

Wie bereits angekündigt ist seit heute das neue Album Escapism von Fallulah auf dem Markt. Die Frau mit dem schönsten “Motherfucking Asshole” dieser Welt stellt ein Album vor, dass sehr eingängig und abwechslungsreich zugleich ist. 13 Songs enthält das Album, von denen bereits zwei vorab zu hören sind. Da wäre das Superfishyality, das locker in der nächsten Tarantino-Massenmord-Szene laufen könnte und Dried Out Cities, das ihr weiter unten hören könnt.

Ihr Debütalbummit aus 2010 „The Black Cat Neighbourhood“ war bereits eine wonne! Bekannt wurde die hübsche Dänin 2009 durch “I Lay My Head”. Fallulah zeichnet sich durch eine sehr schöne samtige Stimme aus, die begleitet wird durch einfache, folkige Rhytmen mit Gitarre, Flöte oder was man so gerade findet.

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Der Hauptstadtclub

Ein Club am Berliner Kuhdamm der Weltstadtfeeling versprühen soll, jedoch bloß provinzielle Prolls anzieht. Genau hier, wo man sich für 50 Euro am Abend einen VIP-Bereich mieten kann, der sich dadurch auszeichnet, etwa fünf Zentimeter über dem Areal der Normalsterblichen emporzuragen, hier findet sie statt, die, man kann es garnicht anders sagen, Verdummung.

Junge Männer Anfang zwanzig in zu engen Shirts mit zu großen Oberarmen, braun gebrannt, das Seitenhaar kurz geschoren, tätowiert, gepierct, warten hier. Warten auf ihre Chance. Die Chance Jaqueline, oder Mandy, oder gleich beide, mit nach Hause zunehmen. Diese Mandys und Michelles, ebenfalls braun gebrannt, Augenbrauen schmal gezupft, pinke Tops tragend, kommen hier her, um von ihren Prinzen erobert zu werden. Ob Kevin, oder Ronny, spielt keine Rolle. Stark muss er sein, ein Mann muss er sein, so ein richtiger. Die Fähigkeit der klaren Artikulation gerät ob der ohnehin viel zu lauten Musik gerne mal ins Hintertreffen.

Er hat so starke Arme, denkt sie, während sie am Wodka-Red-Bull nippt und den vorm Spiegel geübten Augenaufschlag vorführt.

Was er sagt, was er macht, wer er ist – all das ist ihr egal, solange er gelegentlich ein Kompliment für ihre echt geilen Titten macht. Die Masche funktioniert, die hat er aus Berlin Tag und Nacht.

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George Ezra und Eva Stone in Berlin

Gestern Abend hatte ich die Möglichkeit auf eines der begehrten Konzerte von George Ezra in Berlin zu gehen. George Ezra mag nicht allen ein Begriff sein, wird allerdings bereits von BBC auf der Liste für den Sound of 2014 geführt und sollte spätestens jetzt auf eurem Radar erscheinen!

Ezra war Jahrgangsbester am Brighton Institute of Modern Music und hat bisher gerade Mal zwei EPs herausgebracht, die allerdings sein großes Talent bereits sehr gut nachweisen. Der Junge ist frische 19 Jahre alt und alles andere als ein Streber, sehr sympathisch und bodenständig kam er beim Konzert rüber und war immer für ein paar Kommentare und Witze aus dem Publikum zu haben.

Die Stimme von Ezra ist unfassbar, wenn man sie das erste Mal hört erwartet man einen 50 jährigen, dickbäuchigen, barttragenden alten Herrn – wenn dann dieser Jungspund mit blonder Scheitelfrisur vor einem steht staunt man nicht schlecht, das aus diesem artigen Burschen eine so tiefe und warme Stimme hervorkommen kann. Mit der Ruhe und Gelassenheit eines Johnny Cash steht er dann vor einem und legt los…

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Fallulah – Escapism Vorgeschmack

Fallulah hat einen lustigen Namen und war mir bisher unbekannt, trotz des großartigen Debütalbums aus 2010 „The Black Cat Neighbourhood“. Bekannt wurde die hübsche Dänin 2009 durch “I Lay My Head”. Fallulah zeichnet sich durch eine sehr schöne samtige Stimme aus, die begleitet wird durch einfache, folkige Rhytmen mit Gitarre, Flöte oder was man so gerade findet.


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Rainbow Punch gegen Homophobie

Seit etwas längerer Zeit unterstützen wir bereits das Rainbow Punch Projekt. Inspiriert durch einen Artikel in der Zeit über den puerto-ricanischen Boxer Orlando Cruz haben die Jungs und Mädels eine Streetart und Social-Media Kampagne entworfen aus der was großes werden kann.



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