Nora goes Canada I – The Man Of Metropolis Steals Our Hearts.

55 cm x 40 cm x 20 cm. Handgepäck. Ein 8 Kilo Vakuum für Vorfreude, Spannung, Überforderung, zahllose Vorbereitungen und Planungen.

Ein kurzer Knicks in die Runde: La mademoiselle (c’est moi), studiere Psychologie in Maastricht, Holland, und plane meinen Abflug nach Montréal, Quebec, Kanada.

Dies hier: Gedanken in Schrift über die folgenden 4 Monate, die ich in der von 1,6 Millionen bewohnten und damit zweitgrößten Stadt Kanadas verbringen werde. Mit im Gepäck: liebenswert-chaotische Freundin L., Mitstudentin sowohl in Maastricht als auch in Montréal, die ebenso wie ich den Entschluss gefasst hat, Ort und Menschen hier für 4 Monate hinter sich zu lassen und sich auf der anderen Seite des Atlantiks ins Leben zu stürzen.
Schon die Vorbereitungen vor Abflug verliefen ganz auf unsere Weise – Chaos – nicht besonders geradlinig. Von Uni-Angelegenheiten (which courses to take), Versicherungen, Metro-Karten bis hin zu Flügen, Hostels und Wohnungen („Wir haben da ja gar keine Möbel!“) musste alles zumindest einmal durchdacht werden. Die kanadische Uni, Concordia University Montréal, zeigte sich kommunikationsmäßig eher mäßig kooperativ; wir hingen bezüglich der Kurse, die wir dort wählen mussten, ziemlich lang in der Luft und waren uns zwischenzeitlich unseres Abflugs nicht mehr ganz sicher.

Also unermüdlich E-mails verfassen, telefonieren, Online-Formulare ausfüllen; das stetige “We’re exchange students from Maastricht University and still have some questions concerning…“ resultierte häufiger in Frust als Erfolg. Dennoch, alles hat sich auf seine Weise geregelt, vieles wird vor Ort geschehen müssen; oder, in L.‘s Worten, „Wir fliegen jetzt einfach!“

 

DIe Sachen sind gepackt.

Nein, eine Wohnung ist auch noch nicht in Sicht, lediglich ein zentral gelegenes Hostel, von dem aus dann weiter geplant wird, wobei die meisten Erfahrungsberichte von Studenten das auch empfehlen. Ein Abholservice ist organisiert, ein Freund, Chris Brown (his name, really), seinerzeit Exchange-Student in Maastricht wird uns am Trudeau Airport aufsammeln und uns bei unseren ersten Schritten in Montréal begleiten. Resümierend lässt sich sagen, dass alles, was Planungen und Organisation betrifft erstmal ungeplant und unorganisiert bleibt.

Berichte vor Ort folgen. Alles wird gut.

Aber, abseits aller „Kleines Mädchen- große Welt“-Klischees, ist jetzt der Zustand erreicht, an dem es endlich losgehen soll. In Kopf und Herz der Mademoiselle existiert die Hoffnung, unbekannte, neue, inspirierende Menschen zu treffen sowie neue Perspektiven auf Mitmenschen und sich selbst zu entwickeln. Selbstredend: Neue Erfahrungen.

Aber inwieweit verändert, bereichert so eine Lebensphase auch die eigene Person? Es wird interessant, genau das herauszufinden. Außerdem: die „pulsierende Großstadt“. What’s new in Canada? Es wird voll sein an Menschen, Kultur, Szene, Musik. Ich werde meine Fühler ausstrecken. Bis es heißt: Bienvenue à Montréal.

Au revoir.

Nora

PS: Alle meine Berichte findet ihr unter folgendem Link: Nora goes Canada

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