Das Aussterben von Tante Emma

Tante Emma Läden sind in der urbanen Wildnis der Großstadt kaum noch zu finden. Früher noch an jeder Ecke, verliehen sie den Stadtvierteln ihren einzigartigen Charme und individuellen Charakter. Im Laufe der Zeit jedoch mussten sie großen Supermärkten, Fastfood-Giganten oder Ähnlichem weichen und sind mittlerweile schon fast vom Aussterben bedroht.

Auch in New York geht es den sogenannten „Mom & Pop Stores“ nicht anders und so mussten kleine Läden, genauso wie die kleinen Metzgereien, Cafés, Kneipen, Bäcker, Buch- und CD-Läden verschwinden. Die beiden New Yorker Fotografen James und Karla Murray haben im Zeitraum einer Dekade ein farbenfrohes aber auch sentimentales Portrait genau dieses Wandels geschaffen, dass ohne ein einziges Wort zu sagen herbe Kritik an der Kommerzialisierung hegt.

Mit ihrer Erfolgsausstellung aus USA „Store Front – The Disappearing Face of New York“ haben die beiden genau den Nerv der Zeit getroffen, sind in sämtlichen Feuilletons aller bekannten Zeitungen zu finden und werden seit her in der Branche hochgejubelt. Meiner Meinung nach auch zu Recht!

Jetzt sind ihre Werke erstmals in Europa zu sehen und das auch noch stilecht in einer kleinen, feinen Galerie mit Schaufensterflair, in der „Fotogalerie im Blauen Haus“.

Galerist und Fotograf Nick Hermanns ist mächtig stolz und lädt zu Vernissage der Ausstellung am 29. März um 19 Uhr in die Schellingstraße 143 (Ecke Schleißheimerstraße).

Alle weiteren Infos unter fotogalerie-im-blauen-haus.de

Ich werd auch da sein!

Bis bald Niklas

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