Tag 3: Per Anhalter nach Budapest

Morgens sind wir mit unserem Mitbewohner Dan in Richtung Hauptteil der Altstadt los gegangen, haben uns das Glockenspiel gegönnt und sind danach in das jüdische Viertel weiter gegangen. Dort haben wir dann ein Ticket für 15 Euro gekauft was uns den Eintritt in die fünf Synagogen und einen Friedhof ermöglicht. Mir fällt auf, dass ich zuvor noch nie in einer Synagoge war. Echt prunkvoll und schön die Dinger!

Endlich mal ein paar Hipster, wir haben uns schon Sorgen gemacht.

Der alte jüdische Friedhof im jüdischen Viertel. Diese Steine sind teilweise 300-400 Jahre alt.

Eine furchteinflößende Türsteherin vor der Pinkas-Synagoge. Für den Notfall ist die Bügelflasche nur ein kurzer Handgriff entfernt.

Auch in Prag gibt es verliebte Menschen - nahe der Karlsbrücke/Lennonwall.

Sprayer und ihre Werke - selten so viel Geschmiere und schlechte Streetart gesehen - Lennonwall.

Prag hat ein komisches Faible für Statuen.

Autsch.

Interessant.

Lecker Ziege.

Über die Karlsbrücke sind wir dann zur Lennonwall gelatscht. Auf dem Weg dorthin haben wir eine Liebes-Schloss-Brücke gefunden, echt cool wie dieser Trend irgendwie jede Stadt erobert! Die Lennonwall ist echt nicht so der Bringer. Eine 15 Meter lange Wand die einfach nur voll gekrickelt ist, schön das man eine gewisse Offenheit Streetart gegenüber hat, aber so ist es dann doch eher nur langweilig und Klischee bestätigend, dass Streetart hässlich und unansehnlich ist.

Von dort aus sind wir weiter an der Moldau entlang gelaufen, gewisse Ecken sehen eins zu eins aus wie am Spreeufer in Berlin – sehr vertraut! Abends haben wir im Hostel gechillt, weil es am nächsten Tag nach Bratislava gehen soll, dabei haben wir uns mit Dan näher unterhalten. Er macht einen echt interessanten Eindruck! Er lebt in New York, ist Veganer und arbeitet als Website-Programmierer, er scheint ganz gut zu verdienen, wenn er eine eigene Wohnung in Manhattan besitzt! Seine Familiengeschichte ist echt krass, vermutlich auch der Grund für seine einmonatige Reise durch ganz Osteuropa. Seine Großeltern sind jüdisch-ukrainischen Ursprungs und haben unter anderem Auschwitz überlebt. Immer mehr stellen wir fest was für einen coolen Nebeneffekt diese Reise mit sich bringt, man lernt jede Menge Leute kennen, wo man sich wirklich wünscht, dass man im Kontakt bleibt.

Christian

Der Vortag der Abreise
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