Tag 2: Per Anhalter nach Budapest

Nach diesem vorherigen Tag tat die Matratze richtig gut! Unser Zimmer ist mit 16 Euro pro Person und Nacht echt günstig, mit einem Schweden und einem Amerikaner teilen wir uns das Zimmer. Das Badezimmer könnte man auch in einem 5 Sterne Hotel finden, begehbare Dusche, Regenduschkopf – mächtig schick!
Gegen 10 Uhr sind wir dann los um die Stadt zu erkunden. Auf dem Weg haben wir eine urige alte Bäckerei entdeckt, dort bestellen wir erstmal zur Belustigung der Verkäuferin verschiedenste Brötchen und gönnen uns mit geräuchertem Käse und Salami unser Frühstück.

Unser Frühstück, vor dem Supermarkt und der Bäckerei unseres Vertrauens.

Die Karlsbrücke. Voll mit Karikaturzeichnern die traurigen Kindern ein ewiges Grinsen verpassen. Schmuckverkäufer, Musiker und jede Menge Touris.

Der ideale Sponsor für den FC Kölle. Eins muss man diesem hässlichen Viech aber lassen: Sein Gesöff mundet!

Die Sicht über Prag von dem Berg aus, die Stadt ist echt schön. Urig, alt und sehr traditionell - bislang konnten wir keine modernen Ecken finden.

Irgendwie sehen sie aus wie die kleinen Brüder der britischen Guards, nur mit Sonnenbrille. Bei den Jungs traut man sich aber allerdings nicht rum zu albern... . Die Jungs bewachen den Eingang zum Prager Schloss, in dem unter anderem eine schöne alte Kirche steht, die eins zu eins wie der Kölner Dom ausschaut.

Auf dem Weg in Richtung Schloßgarten trafen wir auf diese Statue. Natürlich mussten wir einen Chinesen dabei erwischen wie er wieder versaut war. Diese Chinesen.

Ein Leben am Limit.

Rar: Streetart in Prag, dafür jedoch echt sehenswert.

Nach der Stärkung geht es weiter, nahe der Karlsbrücke gehen wir in das erstbeste Tauschbüro und müssen feststellen, dass wir 50 Euro zu einem absolut miserablen Kurs getauscht haben: 16 Euro Wechselgebühr – super!
Wir machen uns auf den Berg Mala Strana zu erkunden, oben angekommen gönnen wir uns erstmal ein Kozel. In dem Land mit dem höchsten Alkoholkonsum müssen wir uns natürlich den Gepflogenheiten anpassen. Das Bier schmeckt, auch trotz seltsam guckender Ziege auf dem Emblem, die Sicht ist super und wir freuen uns über unseren Trip.

Weiter geht’s, leider kostet jede Kirche oder halb so interessante Sehenswürdigkeit Eintritt. Was soll’s wir sparen uns den Eintritt um morgen im jüdischen Viertel Prags das Geld auszugeben.
Abends gehen wir in den laut Tripadvisor besten Gulasch-Laden der Stadt, das Restaurant nennt sich Mlejnice und liegt mitten in der Altstadt. Auf die Frage ob noch was frei ist werden wir leicht genervt weggeschickt, doch bekommen wir durch freundliches Fragen bei den Gästen zwei Plätze neben einem Pärchen aus Frankreich. Das Gulasch wird im Brotlaib serviert und ist ausgesprochen lecker. Das Bier steht der Speise in nichts nach und schmeckt aussergewöhnlich gut, vielleicht liegt es daran, dass es ein Dunkelbier des Ziegengesöffs Kozel ist. Den Abend lassen wir im Innenhof des Hostels mit leckerem Bier und gutem Buch ausklingen.

Christian

Der Vortag der Abreise
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