Meine Tour durch Paris – Tag 1

Zack. Da saß ich mit einem Mal im Flieger in Tegel und war auf dem Weg nach Paris. Klassiker: Ich kann die Sprache nicht und werde vier Tage brauchen um zu verstehen, dass man “anglais” nicht wie im spanischen “inglesssss” ausspricht.

In Paris konnte ich dann direkt erstmal den berühmten Charles du Gaulle Flughafen inspizieren, sehr lustiges Teil, mit vielen Rolltreppen und so. Mein Apartment war, via Airbnb gebucht, unweit vom zentralen Bahnhof Gare du Nord entfernt, sodass ich direkt die erste Gelegenheit nutzte um die Stadt anzuschauen:

Die erste Pariser Straße die ich begehe und mein übertrieben deutsches Reinheitsempfinden wird aufs heftigste in Frage gestellt. In Paris lädt man einfach die Schweinekörper auf dem Rücken geschultert in den Laden mit Fleischtheke in Richtung Straße. Yummy

Entweder man verkauft billige Eifelturm-Schlüsselanhänger oder man stellt sich auf einen Ein-Quadratmeter großes Podest und hält 2 Stundenlang den Ball hoch.

Mein Apartment war in unmittelbarer Nähe zum Montmartre, dem Hügel wo der/die/das Sacre Coeur steht. Touris inklusive. Schöne Aussicht hat man trotzdem.

Der offene und neugierige Tourist schaut sich natürlich nicht nur die Hauptsehenswürdigkeit an, sondern geht auch durch die Gassen in der Umgebung. Hier eine Gasse mit Tauben.

Die Rue de Chevalier kann auch als die Herbertstraße für Portraitzeichner bezeichnet werden. Man geht im Rücken der/die/das Sacre Coeur umher und denkt sich "was für ein süßes Kirchenviertel" und wird mit einem Mal von einer gigantischen Touri-Straße erschlagen. Eben der Portrait-Zeichner-Strich.

Coole Menschen können selbst auf Rückenlehnenlosen-Bänken entspannen.

der/die/das Sacre Coeur

Am Fuße des Montmartre befindet sich ein kleiner Markt. Hier komplett ungenutzt aber dafür mit Mutter und Kind die vor mir weg rennen.

Mit einem mal tun sich riesige Krater auf die sich wie eine große Narbe durch das Stadtbild ziehen. Die schier endlos breiten Schienennetze zu Gare du Nord, Gare de L'est & Co.

In Paris fließt das Wasser gelegentlich auch einfach aus dem Gulli heraus.

Am Apartment angekommen, zuvor musste ich zwei Codes eingeben und aus zehn unbeschrifteten Türschildern das richtige finden, klingelte ich und niemand öffnete. Der typische Horror eines Deutschen der dazu neigt jede Sekunde seines Urlaubes durchzuplanen, der sich umgehend wieder von der Hotelmafia verarscht fühlt und schnell wieder heim will. Nach einem verzweifelten Anruf und einer verzweifelten SMS kam dann endlich mein Host, mit dezenter Cannabis-Bier-Dunstwolke, an die Tür und entschuldigte sich zigfach.

Alles Tutti, der Kollege hatte eben eine lange Nacht hinter sich…

Kamera geschnappt und in Richtung Montmartre marschiert. Der/die/das Sacre Couer ist echt ein feines Gebäude. In der Kirche achtet man penibelst, darauf dass niemand Photos macht – alle 5 Minuten jagt dementsprechend einer der Wächter durch die Menge um die Photos auf den Kameras zu löschen. Die Kirche ist definitiv sehenswert.

Das Viertel hinter der Kirche ist nett anzusehen aber ein absoluter Tourimagnet, völlig unromantisch reiht sich hier ein Tourishop neben dem nächsten und verkauft die austauschbaren “I Love Paris” Shirts…

Weitere Erkenntnis meines ersten Ausflugs:
Im Viertel Montmartre stehen an jeder größeren Kreuzung Unmengen an Männern rum. Die tun allesamt nichts.
Sie stehen da in ihren schwarzen Lederjacken, kombiniert mit schwarzen Lederschühchen. Dann und wann kommt ein  Kollege vorbei, wird mit 10 Küssen begrüßt, zeigt sein neues Handy und geht weiter. Sehr seltsam! Vor allem als Frau sehr unangenehm, weil die Typen sich teilweiße einfach an die Frauen hängen und sie ewig belabern – dabei schätze ich nicht dass sie nur ihr neues Handy zeigen wollten….

Morgen geht’s weiter mit Paris!

Christian

 
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