Meine Tour durch Paris – Tag 3

Heute stand die Pariser Streetart-Tour an. Vorab hatte ich auf Underground Paris die Tickets gebucht und war gespannt Paris von einer noch unbekannten Seite zu erleben.
Mehr zur Streetart-Tour folgt in Kürze, meine Aufnahmen des Tages seht ihr hier:

Die schickste Obdachlose die ich jemals gesehen habe, leicht gereizt aber ready for the Dancefloor!

Spielplatz der Kids. Wenn nicht im kleinen Innenhof, dann eben auf der Straße. Der Bursche hat richtig aufgedreht als ich ihm signalisiert habe, dass ich Photos mache. Er wird mit großer Sicherheit mal ein herausragender Diablo-Künslter.

Nur zwei Meter entfernt vom Burschen sah ich erst beim dritten Hinschauen, dass dort ein provisorisch erbautes Zelt steht.

Katze?

In dem Viertel Belleville, das das kleine Chinatown beherbergt, stehen unzählige alte Asiatinnen. Zunächst denkt man an die unzähligen Männer in Montmartre, die auch einfach nur rumstehen. Doch schnell wird klar, dass sich diese Frauen prostituieren.

Brücke.

Gare de l'est.

Wer das Buch Das Parfum gelesen hat, kann sich an die Gerüche erinnern die Jean-Baptiste Grenouille überall in Paris wahrnimmt. Tatsächlich stinkt Paris in vielen Ecken gewaltig! Das liegt vermutlich daran, dass alle wie die Irren in jede denkbare Lücke pinkeln, egal ob zwischen parkenden Autos, an Laster oder eben an Hauswände.

Den Kopf gen Sonne gestreckt und die Sonne verdeckt, stutzt der Herr sich seinen Bart mit der Nagelschere. Der Obdachlose daneben hat zwei Tage später mein über gebliebenes Baguette und Croissant bekommen, kein "Danke" sondern ein "hast du auch Kippen?" folgte als Reaktion.

Eins meiner Highlights: Endlich mal ein Rugby-Spiel live sehen. Hier treten Racing Metro 92 gegen FC Toulouse an. Racing wird in aller letzter Sekunde seinen Sieg verspielen und tragisch verlieren.

Als die Streetart-Tour vorbei war ging ich durch den Stadtteil Belleville, indem das kleine Chinatown zu finden ist. Neben ein paar asiatischen Restaurants stehen hier sehr viele Asiatinnen auf den Straßen rum. Diese sind allesamt Ü40 und warten auf Freier.
Abends ging es dann raus zum Stade de France um das Rugby-Liga-Spiel des Pariser Teams Racing Metro 92 gegen FC Toulouse zu schauen. Die Fans um mich herum rufen im 10 Minutentakt “Nancy, Nancy, Nancy” – ich bin leicht irritiert, da hier kein Spieler oder Verein so heißt. Nach kurzer Zeit klärt sich, dass sie Racing (Roacy ausgesprochen) rufen und ihr Verein gut in Führung geht. Leider werden sie aber zum Ende nur sehr knapp verlieren.

Tolles Spiel und tolle Erfahrung mal bei einem Rugby-Spiel dabei zu sein.

Morgen gibt’s mehr aus Paris!

Christian

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