Meine Tour durch Paris – Tag 2

Der zweite Tag in Paris hat mich in den Osten der Stadt gebracht. Aus der Tür heraus in Richtung Canal St. Martin, in mehreren Guides las ich, dass diese Ecke das Paris aus den Filmen sei: kleiner süßer Kanal, Bäume, Menschen und so.
Leider bleibt es aber nicht dabei, denn es mischt sich auch in dieser Ecke ein permanent penetrantes Motorengeräusch und -gebrumme unter, sodass es am Kanal zwar schön aber immernoch sau laut ist…

Auf dem Weg dahin kam ich an der Cristal Bar vorbei:

Jeder ist anders im Umgang mit Drogen.

Vielleicht ja doch die Stadt der Liebe, ein sehr süßes Pärchen, das bestimmt schon 90 Jahre verheiratet ist.

In Paris gibt es an jeder dritten Ecke einfach mal Tankstellen. Allerdings in Form von zwei Zapfsäulen.

Auf dem Friedhof Père Lachaise im Osten der Stadt. Paris hat eine regelrechte Friedhof-Kultur. Hier liegen nicht nur ein paar Grabsteine rum, sondern alle zwei Meter stößt man auf kleine Kapellen mit Stühlchen. Interessanterweise sind diese Kapellen aber alle sehr heruntergekommen, manche Grabsteine sogar umgestoßen - es scheint als sei den Betreibern das weniger wichtig.

Diese Friedhof-Kultur geht so weit, dass bestimmte Gräber Kultstatus haben. So ist um das Grab von The Doors Sänger Jim Morrison ausnahmsweise ein Absperrgitter. Ein bisschen Fankult ist ja nett, aber irgendwie wirds hier ein wenig übertrieben. Die Fans stehen scharenweise vor dem Grab um sich photographieren zu lassen. Die Büste ist nicht mehr vorhanden und angeblich hatten Hardcore-Fans bereits Sex auf seinem Grabstein.... Totenruhe sieht anders aus.

Vor langer Zeit war eine Freundin von mir im Louvre und machte genau das Bild. Ich fand es so gut, dass ich es mir doch glatt im Großformat drucken und aufhängen ließ. Wie immer ist das Bild der Massen vor dem Objekt der Begierde wesentlich interessanter als das eigentliche Objekt.

Bis in den letzten Winkel findet sich die einzigartige Architektur des Museums wieder.

Schick.

Tatsächlich war ich nur ein einziges Mal auf der/die/das Champs-Élysées. Abends traf ich hier auf eine Dance-Crew die eine riesen Menschentraube um sich versammelt hatte. Hier zu sehen: der Robo-Dance in Formation.

Anschließend ging es zum sagenumwobenen Friedhof Père Lachaise, Berühmtheiten wie Jim Morrison, Marcel Proust, Edith Piaf und Oscar Wilde teilen sich hier die Erde. Welch Glück, es gibt sogar einen Online-Rundgang – WTF?
Offenbar nicht wirklich vergleichbar mit unseren Friedhöfen, da sich hier zusätzlich einfach zig kleine Kapellchen aneinanderreihen. Nicht normal ist auch der Kult um Gräber wie von Jim Morrison, unverständlich warum sich da keiner verantwortlich fühlt all die Groupies von den Gräbern fern zu halten.

Danach gings über die Insel Notre Dame zum Louvre. Sehr cool an Paris: Als EU-Bürger, der das 25. Lebensjahr noch nicht beendet hat, kommt man in jedes Museum umsonst rein. Selbst als ältere Person kommt man umsonst rein, wenn der jüngere vorab seinen Perso gezeigt hat – besonders genau sind die Kontrolleure nämlich nicht wirklich.

Louvre = Mona Lisa und ein paar andere Gemälde und Skulpturen, allerdings viel zu stressig sich bei den Menschenmassen alles zu geben.

Morgen geht’s weiter mit Paris!

Christian

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