Vice – Europe or Die: Doku zu Flüchtlingsströmen nach Europa

Seit Monaten wird über die zahlreichen Flüchtlingsströme in unseren Medien berichtet. In regelmäßigen Abständen erfährt man von gescheiterten Fluchtversuchen, nicht selten verbunden mit zahlreichen Toten.

Die Thematik erscheint fern, kann sich aber tatsächlich auch in der direkten Nachbarschaft abspielen, wie es in jüngster Zeit in Moabit (Flüchtlinge in Moabit) der Fall ist.

Heute las ich einen Artikel in Der Zeit zu den Flüchtlingen die in Calais alle möglichen und unmöglichen Wege finden um sich in LKWs durch den Ärmelkanal nach England schleusen zu lassen. In Videos wie “Calais, der Wahnsinn nimmt kein Ende!“, bekommen die Berichterstattungen ein greifbares Bild und zeigen die Verzweiflung der Flüchtlinge.

Hierdurch bin ich auf eine Dokumentation von Vice gestoßen, die definitiv sehenswert ist. In der Dokumentation werden die vier Hauptrouten der Flüchtlinge nach Europa gezeigt. Zu sehen sind die Grenzübergänge an italienischen, spanisch-marrokanischen, türkisch-griechischen sowie bulgarisch-türkischen Grenzen. Es entsteht ein recht authentisches Bild von der Situation vor Ort, da sowohl Flüchtlinge als auch Grenzbeamte zur Situation befragt werden. Durch das Ausbleiben des erhobenen Zeigefingers, entsteht eine nüchterne Berichterstattung, die eben durch ihre Sachlichkeit umso erschreckender die derzeitige Flüchtlingssituation darstellt.

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Illegales Flüchtlingscamp auf marokkanischer Seite – Copyright by Vice News

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Die Grenze von Spanien-Marokko – Copyright by Vice News

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Der Versuch über die Zäune zu klettern und auf spanisches Gebiet zu gelangen – Copyright by Vice News

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Ein Hund namens Friska Viljor

Auch bei Haustieren gehört es anscheinend zum guten Ton sich namentlich vorzustellen – wieso die Band um die Gründer Daniel Johansson und Joakim Sveningsson diesen Schritt allerdings erst bei ihrem sechsten (!) Album geht, bleibt wohl ihr Geheimnis.

Eine vielleicht zu vermutende Neuausrichtung des Happy-Hipster Sounds verbirgt sich glücklicherweise nicht hinter diesem Namen. Wurden die Hörer zu Beginn der Bandgeschichte noch in Tränen gebadet, geht die Band den erfreulichen Weg des unbeschwerten und fröhlichen musizierens konsequent weiter, einfach wunderbar passend zum derzeitigen Wetterhoch in unseren Gefilden.


Quelle: mtv.de

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Leon Bridges – Präsentiert Coming Home in Hamburg

Leon Bridges war gestern Abend im Hamburger Knust zu Gast um sein Debutalbum Coming Home vorzustellen.

Die breite Masse wurde erst im vergangenen Oktober auf den 25-Jährigen aufmerksam, der Blog Gorilla vs. Bear hatte über ihn berichtet und zwei Songs von ihm vorgestellt. Binnen kürzester Zeit wurden die Songs mehr als eine Millionen Mal abgespielt, was natürlich die Aufmerksamkeit der großen Medienhäuser BBC & Co. auf sich zog.

Seine Stimme ist samtig weich und smooth, seine Songs klingen als wären sie zu den Hochzeiten der Soulmusik in den 60ern in einer Ecke vergessen worden und nun wieder ausgekramt. An diesen jungen Texaner wird man in Zukunft nicht so einfach drum rum kommen, wenn man sich mit gutem Soul beschäftigen will.

Bridges hat eine Ausbildung zum Choreografen gemacht. Genau das merkt man auch auf der Bühne, denn neben seiner geschmeidigen Stimme weiß er auch seine Hüften zu bewegen. Hier kann man sich gut und gerne was abschauen für den nächsten Abend voller Soul! Ein großer Redner, wie all die anderen die immer sagen müssen wie toll die Stadt ist, in der sie gerade sind, ist er nicht – aber das ist vollkommen in Ordnung schließlich überzeugt er mit Musik und Groove:





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Gewinnspiel: Go Go Berlin am 16.06.2015 in Berlin

Wow, die Jungs von Go Go Berlin mögen zwar keinen sonderlich tollen Bandnamen haben, aber wie sie Musik machen ist der Wahnsinn! Als ich die Jungs gehört habe, habe ich es direkt erstmal mit meinem Vater und Bruder geteilt.


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Gewinnspiel: Shake Shake Go am 11.05.2015 in Berlin

In der ersten Zeit spielten sie auf den Straßen Londons. Dort fragten sie auch ihre ersten Fans nach einem möglichen Bandnamen und die zündende Idee hatte tatsächlich ein 6-jähriger Junge: Shake Shake Go wurde geboren.
2014 war das Live Jahr für die Band, sie eröffneten für Dan Croll und King Charles und spielten in der legendären Royal Albert Hall vor James Blunt. Die fünf Jungs und Mädels aus London kommen nun nach Berlin und haben natürlich ihren Ohrwurm England Skies im Gepäck.

Zum Konzert am 11. Mai im Privat Club verlosen wir 1x 2 Gästelisteplätze!

Shake Shake Go haben am 11. Mai ein Gastspiel im Kreuzberger Privat Club.

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Istanbul 2014 – Part 3

Wir hatten das Glück zu einer Zeit in Istanbul zu sein, zu der der höchste islamische Feiertag bevorstand. Der Kurban Bayramı oder das Opferfest findet immer zu einer anderen Zeit statt, da es sich nach dem islamischen Kalender richtet. Dieses Jahr war es vom 4. bis 7. Oktober. Ganz Istanbul verwandelt sich in eine andere Stadt. Alle Menschen sind in Festtagslaune, noch freundlicher als sonst und erfreuen sich Essen und Süßigkeiten mit Mitmenschen zu teilen.

Ebenso ist es Brauch Schafe zu schlachten oder schlachten zu lassen. Dieser, für Großstädter recht ungewohnte, Anblick ist an diesen Tagen gang und gäbe.

Büyükada ist die größte Insel der Prinzeninseln im Marmarameer. Mit diversen Fähren kommt man vom Festland innerhalb von 90 Minuten  zu den Inseln. Auf Büyükada sind Autos nicht erlaubt bzw. kaum zu sehen. Entsprechend brettern unzählige dieser Kutschen durch die Straßen.

Büyükada zeigt sich von einer sehr charmanten Seite. In vielen Straßen sind diese Kolonialbauten zu sehen und überall ist saftiges Grün und Natur zu erspähen.

Hier sah man die ersten Vorbereitungen für das Opferfest. Auf einem regulären Marktplatz waren Vater und Söhne mit dem Ausnehmen des Schafes beschäftigt.

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Istanbul 2014 – Part 2

Heute geht es weiter mit Teil Zwei meiner Istanbul-Reise. Nun geht es raus aus dem historischen Sultanahmet, hinein in das pulsierende Beyoglu, das abgetrennt wird von Sultanahmet durch das Goldene Horn.

Müllsammler in Eminönü.

Vor der Yeni Cami Moschee in Eminönü wird fleißig Futter für Tauben verkauft und ausgestreut.

Auf der Straße hoch zum Galata-Turm herrscht reges Treiben. Aber auch hier finden die Herren die Ruhe zum spielen.

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Istanbul 2014 – Part 1

Seit langem habe ich mir gewünscht nach Istanbul zu kommen. Ich habe gute türkische Freunde und esse regelmäßig türkische Speisen. Obendrein ist unsere “deutsche” Kultur enorm geprägt durch die Sprach- und Alltagskultur unserer türkischen Mitmenschen. Ich habe mich wahnsinnig gefreut endlich zur Wurzel all dieser Einflüsse zu gelangen und Istanbul erkunden zu dürfen.

Istanbul ist eine tolle Stadt und bietet verschiedenste Facetten, ob alt und historisch (Sultanahmet) oder jung und dynamisch (Beyoglu) überall gibt es was zu entdecken. Ausgestattet mit meinem Lonely Planet hab ich mich reinbegeben ins Getümmel, aber seht selbst:

Eine Schulklasse beim Morgenappell oder Sportunterricht, so oder so vor dem übergroßen Konterfrei von Atatürk.

Die Sultan-Ahmed-Moschee, vielen auch bekannt als Blaue Moschee.

Der Blick aus der Hagia Sofia auf die Sultan-Ahmed-Moschee. Im oberen Stockwerk der Hagia Sofia befinden sich zahlreiche Fenster, eines davon bietet diesen schönen Ausblick.

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Pool – Albumpremiere in Berlin

Vergangene Woche wurde ich eingeladen zum Showcase der jungen Band Pool. Die drei Jungs sind im Fluxbau aufgetreten und waren zuvor auch auf FluxFM im Interview. Die drei sind auf der Suche nach einem Label und müssen noch nebenher in Bar- und Bürojobs ihr Geld dazu verdienen. Im Gepäck hatten sie ihr Album Snacks & Supplies. Zur Freude der Gäste gab es entsprechend auch überall kleine Knabbereien.

Im vergangenen Jahr waren Pool bereits mit 1975 auf Tour, beim Guardian Band of the Week und noch vor dem offiziellem Albumrelease am 24.04.2015 gehen die drei Hamburger nun auf ihre erste eigene Tour.

Das Album ist herausragend. Für ein Debutalbum und so junge Musiker haben die Jungs einen ausgesprochen reifen und gleichzeitig facettenreichen Sound. Sie selbst ordnen sich dem Pop-Genre zu, ihr Manager sagt sie sind die frischeren Foals oder Phoenix. Ich lege noch einen drauf und finde sie erinnern auch an Kakkmaddafakka (My Number) oder sogar Chromeo (The Notorious Rake). Das Album ist somit ein Mix aus Möglichkeiten, mal groovey mit jazzigen Anleihen, das andere Mal purer Powerpop.




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Top Ten in Berlin: Der dritte Besuch

Wenn man das dritte Mal nach Berlin kommt, ist das nicht ohne Grund. Entweder hat man sich in eine Person oder schlichtweg in die Stadt verguckt. Bei dem dritten Besuch der Stadt geht es einem nicht mehr um die Hauptsehenswürdigkeiten, vielmehr will man noch tiefer eintauchen in das Lebensgefühl und Stadtflair. Hierfür eignet es sich am besten wie die Berliner seine Zeit zu verbringen und sich möglichst fernab der großen Tourimassen aufzuhalten.

Ihr habt bei eurem ersten und zweiten Besuch bereits mehr als den Standard-Kram abgehakt? Dann findet ihr hier interessante Sachen für den dritten Berlin Besuch:

1. Mogg & Melzer

Mein Kleinod wenn ich mich nach New York sehne: Mogg & Melzer. Obwohl Oskar Melzer und ich uns nicht kennen, vereint uns die Liebe zum Pastrami Sandwich. Die Kombination von gepökeltem Rinderschinken, sauren Gurken, Senf und Vollkorntoast (8-10 €) darf man sich nicht entgehen lassen! Wer dann noch Platz für Nachtisch hat, sollte schnell den NY Cheesecake (3-4 €) ordern. Besser kann man ausserhalb New Yorks keinen Cheesecake essen.

 

2. Il Casolare am Landwehrkanal

Il Casolare ist eine von drei italienischen Restaurants in Berlin (I Due Forni in Prenzlauer Berg und Il Ritrovo in Friedrichshain). Alle drei sind empfehlenswert, da sie von den selben Betreibern sind. Das Il Casolare hat aber aufgrund der Nähe zum Landwehrkanal ein bisschen mehr Charme. Die Preise sind fair (ca 7 € für Margherita) und die Restaurants immer sehr gut besucht. Die Besitzer sind wohl ehemalige italienische Punks, daher sieht man hier viele Bandplakate, Gekritzel auf der Wand und entspannte Kellner. Gegen Abend sollte man einen Tisch reservieren.

 

3. Tempelhofer Feld

Das Tempelhofer Feld ist eine weitere dieser großen Grünflächen Berlins. Zugleich ist es auch ein Sinnbild einer modernen Stadt. Lange Zeit als Flughafen für Westberlin in Nutzung ist es nun ein großes Freizeitareal für die Berliner. Obwohl der Ort mit seiner Vergangenheit viel Lärm und Unruhe inne haben müsste, findet man hier heute nur noch fröhliche Kinder, Hobbyfußballer, Inline-Skater und kleine Gärtchen. Toller Ort! Die U-Bahn-Stationen Platz der Luftbrücke, Paradestraße, Berlin-Tempelhof und Leinestraße sind nicht weit entfernt und der Eintritt kostenlos.

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