Wie steht ihr zum Thema Organspende?

Heute bin ich über ein Video der Stiftung “Fürs Leben gestolpert. Eine Stiftung die sich für die Organspende einsetzt und in diesem Fall dazu auffordert einen Organspender-Ausweis mit sich zu tragen.

Ich bin ganz ehrlich, bislang besitze ich keinen. Ich finde es ist eine wichtige Sache und werde mir daher einen machen. Der kleine, aber irrsinnige, Grund warum ich bislang keinen hatte, war die Tatsache, dass solch ein Papierschnipsel wenig her macht.

Tatsächlich bin ich der Meinung, dass ich kerne ein kleines Plastikkärtchen haben möchte, was ich stolz vorzeigen kann. Bislang sind es nur solch kleine Papierchen, die man aus der Broschüre abtrennen kann. Allerdings sehe ich ein, dass das eher unwichtig ist, im Vergleich zu denen, die im Fall der Fälle meine Organe gebrauchen könnten.

Der Film der mich zu diesem Denkprozess geführt hat ist sehr simpel, geht aber unter die Haut. Zu sehen ist der 27-Jährige Michael, der samt Dialysegerät am Bahnsteig wartet. Während alle abfahren, bleibt er zurück:


Wenn immernoch 12000 Patienten auf eine Organspende warten, muss es offenbar viele geben die keinen Ausweis mit sich tragen. Was ist der Grund dafür? Habt ihr eine Idee, warum sich offenbar so viele davor scheuen?

Christian

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Der Indie-Reiseführer für Berlin mit guten Geheimtipps

Ich kenne Berlin mittlerweile ganz gut und als Zugezogener vielleicht sogar besser als manch Berliner selbst, der in der Regel recht unternehmungsunlustig ist. Seit 2 Monaten habe ich nun den Indie Travel Guide City für Berlin, auf anraten eines Freundes. Doch um was genau handelt es sich hierbei?

Es ist ein Reiseführer geschrieben von ortsansässigen Musikbands, die in der Regel selbst auch keine Ureinwohner sind, ihren Kiez aber natürlich schon in und auswendig kennen. Die Bands müssen nicht immer total in das Indie-Genre passen, der Begriff ist vielleicht auch noch auf die Locations zu münzen, die ebenfalls weitestgehend unabhängig sind und von den großen Reiseführern eher selten erwähnt werden.

Indie Travel Guide City Berlin
12,95 EUR/edel:Rockbuck/ISBN: 978-3-941376-04-5

Damit das ganze Werk auch nicht nur aus einer Sicht entsteht, haben viele Bands und bekannte Persönlichkeiten an dem Reiseführer mitgewirkt, als da wären: Bonaparte, Madsen, Tomte, Thees Uhlmann, der Schauspieler Jürgen Vogel und noch einige weitere. Jeder der dieser Bands stellt seinen Kiez vor, nennt den schönsten Plattenladen, das beste Restaurant, den coolsten Second-Hand Shop, die beste Bar, den besten Club und so weiter.

Die Tipps haben somit einen unglaublich privaten und persönlichen Charme, da es immer aus der Sicht der Bandmitglieder geschrieben ist, klingt es wie ein guter Geheimtipp eines Kumpels, der derzeit in Berlin lebt. Es ist also weniger so, dass man einen Reiseführer studiert, als dass man bei einem guten Bier sich über Berlin austauscht und permanent das Handy zückt um den neuen Tipp gewiss einzuspeichern.

Da ich den Reiseführer nun seit ein paar Wochen besitze konnte ich auch schon so manch Location checken und muss sagen, dass ich zum einen viele dieser Ecken selbst niemals angesteuert hätte und bislang stets immer sehr zufrieden war! Somit kenne ich nun unter anderem einen sehr guten Sudanesen in Friedrichshain (Nil) und einen Punk-Italiener mit sehr guter Pizza und schönem Ambiente (Il Casolare). Lustigerweise wird eine Bar sogar zwei Mal vorgestellt, da es aber meine Lieblingsbar ist, kann sie nicht oft genug vorgestellt werden (Cafe Luzia).

Einzig die “Stadtkarte” des Reiseführers ist mau, die Karten zeigen nur die Hauptstraßen und dienen nur zu groben Orientierung, aber das ist auch nicht schlimm – mit einer ordentlichen Stadtkarte daneben kann nichts schief gehen!

Für eure nächste Reise empfehle ich euch dieses Buch! Die Reiseführer gibt es zudem auch noch für andere Städte und Regionen.

Christian

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Wenn Fortuna Düsseldorf aufsteigt in die 1. Bundesliga.

Gestern war ich beim Relegationsspiel von Hertha BSC Berlin gegen Fortuna Düsseldorf. Das schöne an solchen Spielen ist, wenn man kein Team so richtig krass unterstützt und man sich einfach auf guten Fußball und eine ordentliche Stimmung freut.

Von Anfang an hat man gemerkt dass die Düsseldorfer heiß waren auf dieses Spiel, zumindest die Fans. Ich hatte das Glück mich in den Fortuna-Block ein zuschleichen und die Stimmung mit zu bekommen. Zunächst fiel das 1:0 für die Hertha, was alle sehr ernüchterte. Doch nur für gefühlte 20 Sekunden, da dann schon wieder die Mannschaft wie wild angefeuert wurde.

Als das 1:1 fiel war die Masse am toben – völlig verrückt, der durch die Rückrunde beinahe abgeschriebene und seit Sonntag wieder realistische Aufstieg ist zum greifen nahe.

Das 1:2 muss ein Traum für jeden Düsseldorfer gewesen sein, der Traum nach 15 Jahren endlich aufzusteigen scheint in diesem Moment erfüllt. Der Abpfiff gleicht einem 1:3, die Fans jubeln, schreien, reißen ihre Trikots vom Laib. Bengalos werden angezündet und überall umarmt man sich vor lauter Freude:

Die Deutsche Bahn bietet günstiges Bier.

Um den gesamten Bahnhof sammeln sich Fans und trinken mal friedlich mal krawallgebürstet ihr Bier.

Der Schal-Verkäufer vor'm Stadion.

Das Olympiastadion, bekannt für seine 14er Stühle.

Das Spiel beginnt.

Die 64. Minute, das 1:1 ist gefallen - der Wahnsinn!

71. Minute, es steht 1:2 durch ein Eigentor von Ramos.

Abpfiff - "Wir sind wieder da" steht auf dem Schal.

Abpfiff - Bengalos für das Team und die Fans.

Nackte Männer-Oberkörper haben nie mehr Sinn gemacht.

Das Fortuna-Team feiert mit den Fans.

Hier einschlagen, dort umarmen - der Jubel ist einzigartig!

Seit gestern bin ich ein kleiner Fortuna-Fan, geil war’s!

Aus dem Hauptstadt-Studio Berlin,

Christian.

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Das Aussterben von Tante Emma

Tante Emma Läden sind in der urbanen Wildnis der Großstadt kaum noch zu finden. Früher noch an jeder Ecke, verliehen sie den Stadtvierteln ihren einzigartigen Charme und individuellen Charakter. Im Laufe der Zeit jedoch mussten sie großen Supermärkten, Fastfood-Giganten oder Ähnlichem weichen und sind mittlerweile schon fast vom Aussterben bedroht.

Auch in New York geht es den sogenannten „Mom & Pop Stores“ nicht anders und so mussten kleine Läden, genauso wie die kleinen Metzgereien, Cafés, Kneipen, Bäcker, Buch- und CD-Läden verschwinden. Die beiden New Yorker Fotografen James und Karla Murray haben im Zeitraum einer Dekade ein farbenfrohes aber auch sentimentales Portrait genau dieses Wandels geschaffen, dass ohne ein einziges Wort zu sagen herbe Kritik an der Kommerzialisierung hegt.

Mit ihrer Erfolgsausstellung aus USA „Store Front – The Disappearing Face of New York“ haben die beiden genau den Nerv der Zeit getroffen, sind in sämtlichen Feuilletons aller bekannten Zeitungen zu finden und werden seit her in der Branche hochgejubelt. Meiner Meinung nach auch zu Recht!

Jetzt sind ihre Werke erstmals in Europa zu sehen und das auch noch stilecht in einer kleinen, feinen Galerie mit Schaufensterflair, in der „Fotogalerie im Blauen Haus“.

Galerist und Fotograf Nick Hermanns ist mächtig stolz und lädt zu Vernissage der Ausstellung am 29. März um 19 Uhr in die Schellingstraße 143 (Ecke Schleißheimerstraße).

Alle weiteren Infos unter fotogalerie-im-blauen-haus.de

Ich werd auch da sein!

Bis bald Niklas

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Das vorgezogene Sommerloch…

Es ist zum verrückt werden: die Sonne lässt sich endlich blicken, das Thermometer steigt seit gefühlten Ewigkeiten mal wieder über 20°C und was macht die Musikindustrie? Lässt uns und unsere durstigen Ohren auf dem trockenen sitzen. Sei es nun das 344568054. Album einer gewissen Madonna oder die nächste Schnulzscheibe Silbermonds – irgendwie konnte ich mich mit keinem Release der letzten Woche anfreunden.

Aber zum Glück gibt es dieses wunderbare Medium namens „Internet“ mit seinen zahlreichen Plattformen für Newcomer und potenzielle Hitscheiben.

Also, in einer ruhigen Minute mal sämtliche Favoriten durchstöbert und siehe da, es gibt sie, die verheißungsvollen – noch – unbekannten Bands.

Ganz besonders angetan haben es mir die Jungs von „Splashh“. Verspielt, hipp und irgendwie sommerlich kommen sie daher – trotz ihrer Londoner Wurzeln. Musikalisch lassen sie sich wohl am besten irgendwo zwischen Garage, Punk und Lo-Fi einordnen. Sommerliche Outdoor-Aktivitäten? Lasst euch von Splashh beschallen und ihr habt den perfekten Soundtrack!

Homepage//Fanpage

Noch nicht genug an heißen Indie-Tipps?
Checkt einfach mal folgende Bands und bildet euch eine Meinung:

We Are Trees:  wearetrees.bandcamp.com

Blackbird Blackbird: blackbirdblackbird.bandcamp.com

Bordeaux: bordeaux-bk.bandcamp.com

Dene

 

 

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Moonbootica – Iconic

Am 4. Mai erscheint das neue Album “Our Disco Is Louder Than Yours” des Hamburger Duos Moonbootica und vorab ködern die Herren uns mit diesem Leckerbissen. Sehr cooles Lied und verdammt cooles Video!
Eine ganze Geschichte aus dem Drogen und Waffengeschäft wird hier aufgezogen, die bis zur letzten Sekunde fesselt. Wir freuen uns auf die neue Platte und werden sie euch natürlich auch vorstellen! Bis dahin zieht euch dieses Video rein:

Vorab gehen die Jungs auch noch auf Clubtour, hier seht ihr alle Daten:

24.03. Romy S – Stuttgart
30.03. Hive – CH-Zuerich
31.03. Prinzz Club – Magdeburg
06.04. Watergate – Berlin
07.04. Alte Blechnerei – Konstanz
08.04. Airport – Wuerzburg
13.04. Suite 15 / Kirche – Regensburg
14.04. Loonyland / Bootshaus – Köln

Christian

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Andy Diaz Hope – Better Living

Andy Diaz Hope dekonstruiert seine Photographien indem er sie Stück für Stück auf kleine Pillen-Hülsen druckt und zu Mosaiken umwandelt. In diesem Zusammenhang hat der den Fokus der Kamera auf die Umfelder des Drogenkonsums gerichtet. Vom anfänglichen Ausgleich zur Schule bishin zum ernsthaften psychischen Problem.

Better Living,” the title of his first solo exhibition at Catharine Clark Gallery, references the promise offered by pharmaceutical companies, specifically science megacorp DuPont’s ad slogan from 1935 through the mid 1980s “Better Things for Better Living

Copyright by Andy Diaz Hope, weitere Bilder findet ihr auf ANDYDIAZHOPE.COM

Christian

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Buchstabenorte

Bei Buchstabenorte werden die Städte nicht gewöhnt nach ihren Straßen, Bahnen und Parks aufgeteilt sondern einzig durch die Stadtteil-Namen. Heraus kommt ein Buchstabendickicht, was gar nicht so einfach zu lesen ist, aber jeden Lokalpatrioten erfreuen wird. Noch dazu sehen die Teile auch schick aus!

Viele verschiedene Städte gibt es schon, unter anderem Hamburg, München, Stuttgart, Dortmund, Kiel und Radebeul(WTF?). Schaut einfach mal vorbei, eure Stadt gibt es sicherlich auch: buchstabenorte.de

Christian

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Die Fahrstuhl-Illusion

Vorsicht wo ihr hintretet! In England wurde ein Fahrstuhl derart beklebt, dass es den Anschein macht er habe keinen Boden mehr. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass einige vor dem Eintritt zurück gewichen sind:

Die Aktion wurde gemacht um eine neue Achterbahn in Englands größtem Abenteurpark anzukündigen. Eine schöne Art des Ambient-Marketing, die leider viel zu selten Möglich ist in Deutschland, da die Besitzer der Fahrstühle, Gehwege fürchten, dass die Passanten Angst bekommen könnten. 

Leider wahr.

Christian

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adidas Originals Women Style Night

Hey Jungs und Mädels, morgen wird die neue adidas Originals Women Kollektion in Berlin vorgestellt! Während wir das Buffet stürmen und die neuen Styles anschauen, könnt ihr auch dabei sein!

Zwei Gästeliste-Plätze verlosen wir und ihr müsst einfach nur diesen Beitrag kommentieren und eine gültige Email-Adresse angeben!

Bis morgen um 12 Uhr könnt ihr teilnehmen, dann werden die Gewinner gelost!

Christian

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